Kindergratenfotografie


Natürliche Fotografie im Kindergarten, geht das? Ursprünglich bin ich mit dem Ziel in die Kindergartenfotografie gestartet, dass das funktionieren kann. Die Kinder wirklich in Ihrem Spiel, ihrer Interaktion und ihren Träumereien zu fotografieren. Kinderhände im Sand, strahlende Augen beim Hopsen, nachdenkliche Gesichter beim Vorlesen. Nach einem Jahr wusste ich, dass da wunderbare, anrührende und authentische Bilder entstehen. Aber nicht von jedem Kind. Was ist mit den Kindern die nie hochblicken? Und denen, die mir aus dem Weg gehen, die in den Ecken hinter den Büschen spielen oder ihre Gesichter hinter Büchern verstecken? Ich wollte mich von der Idee aber nicht ganz trennen. Und habe ein Konzept entwickelt, dass am Ende alle zufrieden stellt - entspannte Kinder ohne Zeitdruck in ihrer Einzigartigkeit fotografieren und am Ende dennoch eine Mappe abgeben in der sich ein Porträt von jedem Kind befindet das man guten Gewissens an Weihnachten auch an die Oma verschicken kann. Wie das geht?

Vertrauen und Zeit

Ganz ehrlich, wir alle wissen wie das ist mit dem Fotografiert werden. Wir fühlen uns beobachtet, in der Erwartungshaltung, wir wollen gut aber nicht gestellt aussehen. Und das klappt nie beim ersten Bild. Beim zweiten und dritten auch noch nicht. Menschen zu fotografieren hat immer mit Vertrauen und Zeit zu tun. 

Kinder haben diese Erwartungshaltung noch nicht, aber sie fühlen sich beobachtet. Man stellt sie auf einmal in den Mittelpunkt. Einige mögen das, andere nicht. Manche lachen, weil sie gelernt haben auf Bildern zu lachen. Manche lachen gar nicht. Aber auch bei Kindern dauert es bis sie Vertrauen fassen, sich nicht mehr so beobachtet fühlen und mehr von dem zeigen, was sie wirklich ausmacht.

 

Vorgehensweise

Mir ist eine gute Kommunikation wichtig - sowohl mit der Kindergartenleitung, den ErzieherInnen als auch mit den Kindern. Ich komme gerne zu einem Vorgespräch - auch um den Kindergarten als "Foto Location" kennen zu lernen. 

 

Am Tag des Fotografierens suche ich mir einen - manchmal zwei - geeignete Spots an denen ich fotografiere. Es ist immer gut eine Alternative zu haben, gerade wenn Kinder etwas Zeit brauchen tut es gut sich noch mal zu bewegen und einen neuen Ort aufzusuchen. Ich versuche grundsätzlich auf künstliche Lichtquellen zu verzichten und fotografiere nur draußen mit einer fast unscheinbaren Spiegelreflexkamera. Die Kinder sind viel weniger abgelenkt, wenn weder große Objektive noch Blitzlichter vor ihren Gesichtern sind. 

Ich nehme gerne zwei oder drei Kinder auf einmal mit. Sie haben Zeit mir etwas zu erzählen und auch Dinge auszuprobieren. Zusammen ist man immer mutiger.

Mappen und Bilder

In der Mappe befinden sich

 

1 Gruppenbild in 13x18

1 Porträtbild in 20x30

2 Porträts in der Größe 9x13

4 Kleinbilder und 

8 Bilder als Sticker

 

Preis gesamt: 30,- Euro