Photographin aus Hamburg mit Liebe zur Natürlichkeit

Begleitendes Shooting

Woran wollen wir uns erinnern wenn wir Fotos machen? Was wollen wir festhalten und verankern in unseren Köpfen und auf dem Papier? 

Eine Welt in die wir gesetzt werden, eine Kulisse aus der wir hervorstechen, ein Kleid, das unsere Kinder umfängt, ganz sauber und rein?

Wir zeigen es, präsentieren uns, wir sind jemand, eine Person auf einem Bild. Jemand, der wir gerne wären?

Wir zeigen unsere Kinder, ganz sauber, adrett, ín Räumen, die nicht unsere sind, in einer Welt, die uns fremd ist. Und ihnen auch. 

 

Wir erinnern uns an Momente, Gefühle, Gerüche. Wir erinnern uns an Glück, Alltägliches. An Zwischenmenschliches, Berührungen, Abschiede, Freude, Liebe, Geborgenheit, Freiheit, Wildheit. Wir erinnern uns an etwas nicht perfektes, das für uns in dem Moment perfekt war.

Warum verschließen wir uns vor diesen Bildern? Warum nicht diese sammeln, festhalten, in ihrer einfachen Schönheit, ihrer Natürlichkeit, ihrer Authentizität. Warum nicht unsere Gesichter ungeschminkt und unbearbeitet festhalten, all die ungestellten, ungeplanten Momente die unser Leben ausmachen?

 

Das Leben selbst ist die schönste Kulisse, unser Alltag, unser Familienleben die schönste Szene, unsere Gesichter erzählen die schönsten Geschichten. 

Das ist es woran wir uns erinnern wollen. Denn der Schein trägt keine Erinnerung.

Natürliche Kinderfotografie

Kinder sind einzigartig und wunderschön. Sie fühlen sich sehr schnell nicht mehr beobachtet, sie tun wonach ihnen ist, sie träumen, denken, spielen, lachen, weinen, albern herum. Sie versuchen noch nicht etwas zu sein, sie sind einfach sie selbst.

Das einzufangen bedarf  hauptsächlich Zeit und Vertrauen.

Ich bin eine stille Begleiterin, ich greife selten ein, ich lasse sie machen, reden oder schweigen, mutig oder schüchtern sein. Und halte genau das fest - die Einzigartigkeit jedes  Kindes.

Wie ich arbeite

Nach einer großen Hochzeit hat die Braut ihren Freundinnen einen gemeinsamen Fotoabend angeboten, an dem sie alle Hochzeitsbilder noch einmal sehen wollte. Daraufhin haben die Freundinnen überrascht gefragt: Ach, du hattest eine Fotografin?

 

Das bin ich. Ich versuche so unauffällig wie möglich Teil eines Geschehen zu sein, sei es auf Hochzeiten, Festen oder im Familienalltag. Das Wichtigste ist, dass niemand sich beobachtet fühlt. Denn erst wenn wir uns keine Mühe mehr geben etwas darzustellen, etwas besonderes zu sein, dann werden wir immer entspannter. Und immer schöner.

 

Meine Kamera wirkt unscheinbar klein, aber über die Jahre sind wir die engsten Freunde geworden. Sie zaubert Bilder voller Liebe, voller Licht und Schatten und legt einen wunderbaren Schleier Glück über Alltagsdinge, die wir manchmal gar nicht mehr wahrnehmen.